admin/ Februar 17, 2020

Design Thinking

Design Thinking und Digitale Transformation

Was genau ist Design Thinking?

Wozu benötigt man es, und wie und wo kann man es genau anwenden?Im Grunde ist es nichts anderes, als der Ansatz und das Zusammenstecken vieler kluger Köpfe um durch einen Kreativprozess Probleme zu lösen und neue Ideen zu Entwickeln der sich am Nutzer orientiert und Ihm hilft. Hier ist das oberste Ziel solche Lösungen zu finden, die für den Anwender einfach, unkompliziert und verständlich sind. Um das gewährleisten zu können, wird auf die Vorgehensweise aus dem Design-Bereich zurück gegriffen.

Es ist keine Methode oder ein Prozess, es ist viel mehr. Hier sind Team, Raum und Prozess das Prinzip , zur Lösung der Probleme oder der Entwicklung neuer Ideen.

In der Theorie sieht das folgendermaßen aus:
Das Grundprinzip und die Annahme davon ist, dass die Probleme einfacher, besser und schneller gelöst werden können, wenn verschiedene Menschen im kreativen Umfeld, zusammen eine Fragestellung erarbeiten, die die Motivation und die Belange von Menschen mit in Betracht ziehen und dann gewisse Konzepte entwickeln, die aber auch dann mehrmals geprüft werden.
Hier orientiert man sich nach der Arbeit von Designer, die als wie eine Kombination aus Beobachtung, Ideenfindung, Verstehen, Verfeinerung, Lernen und Ausführung verstanden wird.

Entwickler und Vertreter davon sind unter anderem Informatiker Terry Winograd, Larry Leifer, der Gründer der Design- und Innovationsagentur IDEO David Kelley, hier wird das gesamte Konzept vermarktet.

Gefördert wird das Konzept mit Erforschung und Umsetzung durch Hasso Plattner. Am Hasso Plattner Institute of Design an der Stanford University in Palo Alto werden die Prinzipien und die Anwendungen seit 2005 unterrichtet.

Seit Oktober 2007 gibt es in Potsdam in der School of Design Thinking den Studienbetrieb am Hasso-Plattner-Institut. Durch die Leitung von Larry Leifer und Christoph Meinel werden verschiedene Forschungsprojekte zu dieser Thematik durchgeführt. Dafür Programm der mit 16 Mio. US-Dollar ausgestattet ist.

In München wird von Jürgen Faust an der Master School der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation diese Thema in einem Masterstudiengang gelehrt. Jürgen Faust führ dort auch die Leitung.

Vielen internationale Unternehmen, verschiedene Organisationen aller Größen, nutzen diese Konzept als z.B. Projektmethode, Innovationsmethode, Portfoliomethode und Entwicklungsmethode.
Viele ERP-Hersteller, zum Beispiel SAP SE nutzen es als Ansatz, um mit Ihren Kunden und den Endnutzer die Entwicklungseinheiten auszuarbeiten und zusammenarbeiten zu können.
Im Jahre 1995 gründete der Geschäftsführer vom Zoo Hannover, Klaus-Michael Machens, eine Arbeitsgruppe, die mit dieser Methode das Konzept ZOO 2000 ausarbeitete. Laut einem Artikel der Financial Times vom August 2010 konnte dieses Konzept erfolgreich umgesetzt werden.
Viele weitere Unternehmen wenden diese Methoden an, wie zum Beispiel:
Volkswagen, Siemens, Pinterest, Deutsche Bank, Airbnb, Francotyp-Postalia, Swisscom, Deutsche Bahn.

Es gibt verschiedene Methoden, die je nach Bereich (Prototypenentwurf, Service-Prototyping Wissensmanagement usw.) eingesetzt werden können, diese zeichnen sich meist durch Visualisierung, Simulation, Benutzerorientierung und durch iteratives und meist auch durch erkundendes Vorgehen aus.

Folgende Methoden werden meistens im Marketing benutzt:

– beim Customer Journey Mapping hier werden die Kunden per Telefon, Email, Web, Apps usw. durch Befragungen und anderen Feedbacks erforscht.
– in der Interaktion zwischen Mensch und Computer werden Nutzermodelle einer Gruppe von Menschen erstellt mit konkreten Merkmalen. Dieses Modell wird als Persona bezeichnet.

Eine einheitliche Definition dafür gibt es noch nicht. Dieser Zustand wird der Regel zugeschrieben, dass es ein übergreifender Ansatz ist, und nur von einer einzelnen Wissenschaft bestimmt werden kann.
Allerdings haben sich in den letzten Jahren unterschiedliche Deutungen dafür entwickelt. Vor allem im unternehmerischen Gebiet.

Industrial Design Thinking heißt diese Methodik, die wird für verzwickte Innovationsprobleme. Es ist nicht nur ungewiss ob es eine Lösung gibt, auch die Herausforderung auf Kundenseite liegt im Dunkeln. Der Name sagt es schon: Der Kreativprozess wird hier stärker genutzt, als bei anderen Methoden mit visuelle und haptische Eindrücken. Was daran stark ist, ist das es auch Bedürfnisse aufspüren kann, dieses sind dem meistens Nutzer gar nicht bewusst, diese kann er nicht artikulieren.

Es gibt allerdings auch Kritik.

Kritisiert wird die Hypothese, dass man den kreativen Prozess komplett designen kann. Eine ausschlaggebende Rolle spielt die Präsenz von Designern dabei, dass wird auch kritisiert. Das Hybrid Thinking wird dem Design-Thinking durch Dev Patnaik entgegenstellt. Es würde vielmehr darauf ankommen, Menschen mit Empathie und verschiedener Ausbildung, jedoch mit der Fähigkeit zum hybridem Denken an die Positionen der Organisation zu bringen die für Sie geeignet ist. Die Herausforderung ist nicht die, unterschiedliche Teams zu entwickeln, sondern das regulieren einzelner Mitglieder, die fähig sind interdisziplinär zu Denken und in einer Person kompetent sind, um sie an den richtigen Schaltstellen zu positionieren.

Kritik kam auch von dem Designtheoretiker Wolfgang Jonas, der den Trubel um das ungenaue Design-Thinking-Konzept kritisierte. Er betont, dass die Rolle des Designs schon immer eine eigenständige und transdisziplinäre Form der Wissensproduktion laut Herbert A. Simons von Sciences of the Artificial und der evolutionären Entwicklung von Designprozessen, die auch bei aller Zielorientierung stets reflektierende Redesign-Prozesse sind.

Diese Methode kann umstritten sein, aber wenn man ans Ziel kommt, ist der Weg egal.
Hier ist Kreativität gefragt, und man muss hier auch “um die Ecke” denken können.
Wenn man mit verschiedenen Menschen, mit unterschiedlichem Wissen und aus anderen Kulturen und Herkunft zusammen arbeitet, kann nur was gutes bei raus kommen. Jeder sieht es aus einer anderen Perspektive, und somit kann jeder sein Wissen, seine Ideen und Erfahrungen mit einbringen. So hat man die Möglichkeit, als Gruppe und als Team das auszuarbeiten, was benötigt wird.

Was genau bedeutet Digitale Transformation?

Die Digitale Transofrmation (Digitaler Wandel) ist ein fortlaufender, digitaler Veränderungsprozess der die gesamte Gesellschaft und auch die Unternehmen in vielen Quellen betrifft. Es ist eine Digitale Revolution für die gesamte Gesellschaft auch in wirtschaftlicher Hinsicht, speziell für Unternehmen.

Die Digitale Transformation ist die Bezeichnung und Beschreibung für die erheblichen Veränderungen und Auswirkungen auf das alltägliche Leben in der Gesellschaft und der Wirtschaft durch den Gebrauch von digitalen Technologien. Dabei wird unterschieden zwischen den Dimensionen Leistungserstellung, Leistungsangebot und Kundeninteraktion. Sollte es Veränderungen geben, die plötzlich und umbruchartig eintreten, nenne man das eine Disruption.

Digitale Transformationen sind die Basis für die digitalen Technologien. Diese werden immer schneller in einer werdenden Folge entwickelt. Dadurch weisen Sie die Richtung für wieder neue Technologien.
Die wesentlichen Treiber der digitalen Transformation sind die, die man als Informationstechnik kennt. Dazu gehören z.B. Netze, Computerhardware, aber auch andere Anwendungen wie z.B. Apps, Webanwendungen, soziale Netzwerke usw. Diese werden sowohl für private als auch für berufliche Zwecke genutzt.
Folgende Komponenten zählen auch zur digitalen Transformation:
Das einsetzen von Sensoren
Video- und/oder Audioaufzeichnungen
Das Verarbeiten von Big-Data-Technologien
Die Mensch-Computer-Interaktion

Durch diese und weiter Technologien können wir uns schnell und global vernetzen und flexibler sein um automatisiert zu Kommunizieren.

Im Rahmen der digitalen Transformation gewinnt die Integration von Techniken weiterhin an Bedeutung.
Deswegen werden auch durch den Wandel der digitalen Transformation, bei vielen Startups und auch Traditionsunternehmen Leute gesucht um diesen Prozess voranzutreiben. Für jedes Unternehmen bedeutet Digitalisierung auch etwas anderes, weil jedes Unternehmen etwas anderes benötigt.
Speditionsunternehmen z.B. benötigt eine andere Digitalisierung als ein Kaufhaus.
Das Einsetzen der richtigen Software ist für ein Unternehmen ausschlaggebend.
Sind viele Außendienstmitarbeiter vorhanden, die den ganzen Tag zum Kunden unterwegs sind, wird ein modernes CRM-System benötigt. Muss eine Business-Intelligence-Lösung her? Die einfachste und beste Lösung für ein Unternehmen ist es, wenn es auf moderne Digitalisierung wechseln möchte, die vorhandene Software durch eine bessere Lösung zu ersetzen.
Die Unternehmen, müssen sich auch bewusst sein, was die Kundenwünsche sind, wie zum Beispiel beim online Shopping.
Aber auch Streamingdienste wie Spotify, Amazon Music usw. müssen immer und überall zugänglich sein, und man muss Sie immer nutzen können.

Apps können aufgrund von digitaler Transformation verschieden Geräte ersetzen wie zum Beispiel, Diktiergeräte und Babyphones, diese Apps besitzen die gleiche Funktion wie die veralteten Geräte.

Aus dem Alltag sind digitale Technologien nicht mehr wegzudenken. Diese sind nützliche Wegbegleiter und haben sich in unserer Gesellschaft etabliert.
Unternehmen, Gemeinschaften, die Wissenschaft und der Staat spiele bei der Digitale Transofrmation eine wichtige Rolle. Diese haben einen vielfältigen Einfluss aufeinander. Das zeigt sich, wenn die Verfügbarkeit neuer digitaler Technologie da ist. Die Erwartungshaltung der Konsumenten an Unternehmen ist hiermit verbunden und muss dann adaptiert werden.
Für Versand-Unternehmen ist es im umgekehrten Fall schwierig, seine Kunden zufrieden zu stellen, wenn diese keine Möglichkeit haben sich online über die Produkte oder die Dienstleistungen zu informieren oder auch zu bestellen.
Genauso wichtig ist es, zu sehen, wo genau ist gerade meine Sendung. Das man seine Sendung nachverfolgen kann, ist für die meisten Kunden sehr wichtig, damit Sie auch wissen, wann genau kommt meine Bestellung an.

Jüngere Menschen haben eine hohe Erwartungshaltung an Unternehmen gegenüber der digitalen Transformation.
Digitale Technologien sind für die digitale Transformation die Basis.

Es gibt eine Vielzahl von Fähigkeiten die notwendig ist, um digitale Technologien zu entwickeln. Technologien- und Schlüsselkompetenzen sind Software Engineering, Systems Engineering, IT-Sicherheit, Data Analytics, Cloud Computing, und vieles mehr.

Die Verwertungspotentiale
Durch die digitalen Technologien entstehen eine Menge von Möglichkeiten, diese zu nutzen. Unter Verwertungspotentialen versteht sich in der digitalen Transformation gewisse Stärken (zum Beispiel das mit digitalen Modellen erfolgreich zu werden), die nur kurzfristig sind, aber auch bald wieder verschwinden, weil sie zum Beispiel durch neu entwickelte Technologie wieder ersetzt werden. Für viele Unternehmen sinkt die Eintrittsschwelle in den Markt, durch die ganze Digitalisierung. Es sind viele Ressourcen erforderlich, die einen großen Aufwand und Einsatz haben, eine Internet-Suchmaschine zu Erstellen und Entwickeln und diese am Markt erfolgreich einzusetzen.

Digitalisierung ist gut. Nur wie weit sollten wir gehen. Es gibt Menschen die dagegen sind, weil man transparent wird. Durch Social-Media, kann man so viel über uns erfahren. Online Banking, wie schnell kann hier der Accout gehackt werden?
Es gibt für alles Vor- und Nachteilte. Aber wenn man sich mit den Thema befasst und es auch nutzt, möchte man es sich nicht mehr weg denken. Diese Bequemlichkeit die man hat, online vom Bett aus seine Einkäufe zu tun, und man muss nicht mal vor die Tür gehen, und sich ärgern weil man kein Parkplatz finden.
Jeder sollte für sich selbst entscheiden, in wie weit, er diese Digitalisierung nutzen möchte. Es ist ja kein muss.

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